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Emerging Markets: Nachhaltigkeit im Kommen


Nachhaltigkeit im Interesse der Schwellenländer

Nachhaltiges Wirtschaften wird immer stärker zu einem bestimmenden Entwicklungsfaktor in den Schwellenländern: Vor allem kleine Unternehmen aus den Emerging Markets, die sich auf dieses Segment spezialisieren, haben langfristig sehr gute Wachstumssaussichten. Zu dieser Einschätzung kommt UBS Global Asset Management in einem aktuellen Marktkommentar. 

Derzeit stehen die Emerging Markets vor großen Herausforderungen: "Die Energienachfrage wird massiv steigen, Klimawandel, Bevölkerungsanstieg und verstärkte Urbanisierung sorgen zudem für soziale Ungleichgewichte", sagt Raphael Lüscher, Portfolio-Manager des Fonds UBS Emerging Markets Innovators bei UBS Global Asset Management. "Da die Schwellenländer bereits mit massiven Umweltproblemen zu kämpfen haben, werden sich vor diesem Hintergrund immer stärker nachhaltige Lösungen durchsetzen", erklärt Lüscher. Das schaffe attraktive Rahmenbedingungen für Socially Responsible Investments (SRI).

Konjunkturprogramme fördern Nachhaltigkeit
"Ermutigend ist, dass ein wesentlicher Anteil der weltweit aufgelegten Konjunkturprogramme für Umweltschutz, grüne Technologien und die Verbesserung von Lebensbedingungen bestimmt ist", so Lüscher weiter. Durch die Programme profitieren nach seiner Meinung verschiedene Branchen: Entwickler erneuerbarer Energien, Wasser-Technologiespezialisten und Unternehmen, die zu einer Verbesserung der sozialen Infrastruktur durch Schulen, Mikrofinanzierungen oder Gesundheitseinrichtungen beitragen.

Günstiger Einstiegszeitpunkt
"Derzeit favorisieren wir den Bereich nachhaltige Entwicklung. Hier sehen wir attraktive Einstiegsmöglichkeiten bei Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für Menschen mit niedrigem Einkommen anbieten, zum Beispiel günstigen Wohnraum, Mikrofinanz-Dienstleistungen, Gesundheitsfürsorge oder Bildung", erläutert Lüscher. "Eine unserer größten Portfolio-Positionen im Fonds ist zum Beispiel die Aktie des privaten Bildungsanbieters SEB — Sistema Educacional Brasileiro aus Brasilien, der Schulen betreibt, Lehrer ausbildet und Lehrmittel produziert." Insgesamt machen Unternehmen aus dem Sektor "Nachhaltige Entwicklung" zirka 41,5 Prozent der Portfoliostruktur aus.

Quelle: BCA Investment News (Ausgabe 11/2009) und UBS Marktkommentar

 

 

 

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