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Kommentar: ein offenes Wort zur Krise

Transparenz und "Vorwärts"-Kommunikation sind das Gebot der Stunde.

Die "Vogel-Strauß-Taktik" hat noch niemandem wirklich weitergeholfen. Im Gegenteil!   

"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch."
Als ob der große deutsche Dichter Friedrich Höderlin (*1770 - † 1843) geahnt hätte,  dass wir rund 170 Jahre später seinen Zuspruch brauchen würden. Denn die Ausschläge der Stimmungsbarometer in der hiesigen Bevölkerung und Finanzbranche schwanken von Resignation und Panikmache über Unwissenheit bzw. unverständlichem Desinteresse bis hin zur (vorsichtigen) Zuversicht. Auch wir sind der Meinung: es besteht kein Grund zur Panik - die Krise kann beherrscht werden. Es stellt sich nur die Frage: Wie?

Berechtigte Kritik, Vorschläge aber auch Lösungsansätze zur Behebung der nationalen und globalen wirtschaftlichen Situation beinhalten die beiden Kommentare "Ein offenes Wort zur angekündigten großen Krise" und "Geld zurück!" von Ingo Scheulen. Dies haben wir zum Anlass genommen, seine ausführlichen Statements mit dessen freundlicher Genehmigung hier zur Verfügung zu stellen. Scheulen ist Vorstandvorsitzender von "ökofinanz-21 e.V.", des Netzwerkes für nachhaltige Vermögensberatung welchem auch wir angehören. Nach seinem Studium der Theologie, Geschichte und Politikwissenschaften ist er schließlich 1981 auf die  Finanzdienstleistungsbranche gestoßen. Bereits 1995 hat er, ähnlich wie wir selbst zehn Jahre später, den Weg der nachhaltigen Vermögensberatung als den für ihn Richtigen erkannt und auch erfolgreich umgesetzt. Scheulen gehört zu den Pionieren dieser Nische innerhalb der Finanzberatung und grenzt sich — wie im Übrigen alle Mitglieder des Netzwerkes - deutlich von dem inzwischen leider verbreiteten und undiffernezierten branchenübergreifenden "Greenwashing" ab.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!